Roggenvollkornbrot

Keine andere Brotsorte sättigt nachhaltiger. Das liegt vor allem an der üppigen Menge Ballaststoffe. Die deftige Beschaffenheit von Roggenbroten zwingt zum gründlichen Kauen und trainiert das Zahnfleisch. Außerdem liefert Roggenvollkornbrot, das mit Natursauerteig gebacken wurde, reichlich Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe. Zum Beispiel sind in 2 Scheiben schon etwa 125 Milligramm Calcium enthalten, etwa ein Achtel des Tagesbedarfs. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln müssen wir im Brotgetreide nicht fürchten, bei einer großen Untersuchung lagen 99,5 Prozent aller Proben unter den Richtwerten des Gesetzgebers, dabei waren weit über 90 Prozent völlig frei von Rückständen. Ein ähnlich gutes Bild ergab sich bei der Untersuchung auf Schwermetallrückstände.

Mögen Sie Pfirsiche?

PfirsichDer Pfirsich wurde von Alexander dem Großen auf seinen Eroberungszügen in Persien entdeckt und "persische Pflaume" getauft ("prunus persicum"). Daraus entwickelte sich das Wort "Pfirsich". Tatsächlich aber stammt der Pfirsich aus China und wird dort schon seit mehr als 4000 Jahren konsumiert. Die Chinesen stellen aus seinem Fruchtfleisch eine Massagecreme her. Die europäische Ausbreitung begann von Griechenland im ganzen Mittelmeergebiet.

Arabische Ärzte glaubten jedoch zu Zeiten Mohammeds, dass Pfirsiche Magenfäule verursachen. Daher verbannten sie die Frucht. Und weil ihr Ruf auch in unseren Breiten sehr gut war, wurden auch im westeuropäischen Mittelalter kaum noch Pfirsiche angebaut. Erst im 13. Jahrhundert begann man wieder mit der Kultivierung, nachdem Ärzte aus Salerno Entwarnung gaben.

Die typischerweise hierzulande angebotenen Pfirsiche haben ein gelbes Fruchtfleisch, weil dies für den Verbraucher optisch besser aussieht. Weißfleischige Pfirsiche schmecken aber in der Regel noch viel besser. Leider aber sind sie nicht ganz so robust und daher aus den Erzeugerländern nicht so leicht zu transportieren. Die Farbe des Fruchtfleischs gibt über den Reifegrad keinen Aufschluss. Aber Sie können die Reife am Duft erkennen. Außerdem sollte das Fruchtfleisch einem leichten Druck etwas nachgeben.

Pfirsiche stecken voller Vitamine A, B1 und B2 und liefern zusätzlich die Mineralstoffe Phosphor und Kalium. Sie sind harntreibend und entschlackend.

Kokosnuss-Chutney

  • 100 g Kokosraspel oder frische Kokosnuss
  • 1 kleine grüne Chili, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • ca. 2 cm frische Ingwerwurzel
  • 2-4 ganze Curryblätter, Stiel entfernen (gibts getrocknet im Asia-Shop)
  • 150 ml Kokosmilch aus der Dose
  • Zitronensaft nach Belieben
  • Salz
    Kokos Kokosnuss


    Alle Zutaten im Mixer fein mixen. Konsistenz mit Kokosmilch bzw. Kokosraspel regulieren. Das Chutney sollte nicht zu flüssig sein. Evtl. vor dem Servieren kühlen. Passt zu Linsengerichten, ist aber auch lecker als Brotaufstrich

    Mexikanische Salsa

    • 4 mittlere ganze Tomaten
    • 1-3 scharfe Chilischoten
    • 1-2 Knoblauchzehen
    • 1 mittlere Zwiebel, gehackt
    • 1/3 Tasse Korianderblätter
    • Salz
      Chili Chilischote
      Tomaten und Chilischoten in 1 - 2 Tassen Wasser ca. 10 Min. dünsten. Abkühlen lassen. Aus dem Wasser nehmen und m it den anderen Zutaten im Mixer eine Minute mixen. Falls die Salsa zu dickflüssig ist, etwas Kochwasser zufügen. Herrlicher Dip für Tortillas und Maiscracker!




      Erfrischend und gesund: Basilikum - Mandelmilch

      BasilikumEine Handvoll Basilikumblätter (jede Sorte ist geeignet) mit 1 EL Honig und 1 EL Mandelmus mit einer halben Tasse Milch in den Mixer geben. Mixen, bis von den Blättern kaum mehr etwas zu sehen ist. Einen halben Liter Milch dazu geben und nochmals kurz mixen.

      Basilikum wirkt u.a. krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und darmreinigend.




      Kommt das perfekte Schnitzel aus dem Labor?

      Fleischgenuss ohne Reue Labor SchnitzelErinnert sich noch jemand an Dolly, das erste geklonte Schaf der Welt? Dolly war 1993 wahrscheinlich die Vorläuferin des ersten „Kunstfleischs“ der Welt. Heute, knapp 20 Jahre später steht die In-Vitro-Fleischforschung kurz vor ihrem Durchbruch. In den Biolaboren der Welt wird gemendelt, was die Zellen hergeben.


      Läuft es mit der Laborzüchtung von Kunstfleisch erfolgreich weiter, könnte der Berufszweig der Metzger schon bald eine aussterbende Spezies sein. Dann könnten auch Vegetarier Fleisch essen, weil kein Lebewesen für Fleisch aus der Petrischale leiden oder sterben muss.

      Die Kunstfleisch-Herstellung kann man sich im Groben so vorstellen. Eine zuvor extrahierte Muskelzelle eines Tieres wird in einer perfekt temperierten Nährstofflösung angesetzt und so lange mit weiteren Nährstoffen gefüttert, bis sich die Zellen und neues Muskelgewebe entstanden ist. Damit dieses Gewebe auch eine ähnlich feste Konsistenz wie Muskelfleisch hat und nicht nur einfach Zellgeglibber ist, wird es ständig leicht geschüttelt und damit „trainiert“ – ähnlich wie beim Fitnessgerät Powerplate. In Europa ist die technische Universität im niederländischen Eindhoven bei dieser Art von Gewebezucht führend, im Rest der Welt gilt der Biochemiker Vladimir Mironov als Vordenker der menschlichen und tierischen Kunstfleisch-Herstellung. Seine Forschungen wurden zeitweise sogar von der Tierschutzorganisation PETA finanziell unterstützt.

      Hirnblutungen durch Cholesterinsenker?

      Hirnblutungen durch Cholesterinsenker? - © lunaundmo - Fotolia.com 
      Sie werden zum Schutz gegen Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt: Cholesterinsenker.
      Jetzt warnt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) angesichts einer Studie vor diesen Medikamenten. Demnach können sie bei Patienten, die schon einmal eine Hirnblutung erlitten haben, das Risiko für weitere Hirnblutungen erhöhen.